Verfasst von: concrema | Juli 31, 2008

Qype: Altstadtfest in München

Muenchen

Das Altstadtfest, eine Superlative die ihres gleichen sucht. Ähnliches habe ich bis heute nicht erlebt, teilweise Verhältnisse wie am Oktoberfest, eng, viele Menschen, manche ungeduldig, andere gelassen, scheinbar durch nichts aus der Ruhe zu bringen, andere neugierig, unbedingt dabei sein zu müssen. Ich wollte möglichst viel sehen, und habe beschlossen einen Spaziergang um den Altstadtring zu machen.

Gestartet habe ich meine Tour am Spätnachmittag beim Sendlinger Tor. Dort war aus Richtung Lindwurmstraße kommend schon alles abgesperrt, eine große Bühne war aufgestellt. Da ich den Eindruck hatte, hier wird’s noch etwas dauern, bis sich was tut, bin ich die Sendlinger Straße Richtung Innenstadt gelaufen, kein Autoverkehr, ganz ungewohnt konnte man mitten auf der Fahrbahn laufen.
Verschiedene Stände waren aufgebaut, aber bis jetzt keine Attraktion. Bei der SZ bin ich dann Richtung Sebastiansplatz gegangen. Dieser Platz mit der Synagoge und auch der Oberanger, das sind für mich die Plätze in München, die sich grundlegend verändert haben. Über die Prälat-Zistl-Straße bin ich dann am Viktualienmarkt angekommen – einzigartig auf der ganzen Welt. Hier ist die bayrische und somit natürlich auch die Münchner Tradition mit bayrischem Liedgut und Tänzen gepflegt worden.

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Weiter ging’s über den Dreifaltigkeitsplatz in Richtung Tal. Menschenmasen, kein Durchkommen in Richtung Isartor. Dort angelangt, hatte ich die Idee auf ne Brotzeit im Gasthaus Isartor vorbei zu schauen, aussichtslos, alle Plätze besetzt und laut Auskunft des Schankkellners fand sich nicht einmal die Zeit, sich der Spezialität des Hauses zu widmen, nämlich ein Holzfass vom Augustiner anzuzapfen.

Also weiter, aber auch an sämtlichen Standln Menschenschlangen, keine Aussicht auf eine Brotzeit und ein Bier. Weiter gelaufen bin ich vom Isartor über den Thomas-Wimmer-Ring Richtung Maximilianstraße, diese dann wieder stadteinwärts bis zum Kosttor, über das Platzl, bin da eigentlich nur noch gespannt, wann die Umbenennung in Schuhbeck’s Platzl kommt, nachdem fast alles in seiner Hand ist! Als nächstes bin ich über den Marienhof, die Theatinerstraße zum Odeonsplatz gelaufen, hier sollte nach meiner Information das absolute Topereignis des Altstadtfestes stattfinden.

*München Revue – Eine fantastische Reise durch die Zeit*,

als ich dort ankam, wurde gerade per Durchsage der Beginn auf 21:30 festgelegt, also bin ich weiter Richtung Wittelsbacherplatz, hier war ein Riesenrad „Wheel of fame“ direkt vor der Siemens-Direktion die Attraktion. Auch war eine Bühne aufgebaut und ich hatte das Glück, eine ganz besondere Band dort live zu erleben, aber zu meiner Schande muss ich gestehen, dass mir der Name entfallen ist, vielleicht kann mir jemand auf Grund der Bilder auf die Sprünge helfen!

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Mit einem kurzen Abstecher zum Amiraplatz, verbunden mit einem Kurzbesuch des Literaturhauses Oscar Maria, Oscar Maria Graf hätte am Dienstag Geburtstag, bin ich über den Platz der Opfer des Nationalsozialismus, den Maximiliansplatz, wo eine richtige Partymeile aufgebaut war, über den Stachus zurück zum Ausgangspunkt.

Am Sonntag bin ich dann nach dem Kocherlball nochmal zum Viktualienmarkt und ins Tal, wieder eine fantastische Stimmung. Zusammengefasst – schee wars!

Also, wir sehen uns dann am Brückenfest!

Mein Beitrag zu Altstadtfest – Ich bin concrema – auf Qype


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